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Unser Angebot an unsere Nachbargemeinden |
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Die Gemeinde Süderholz hat sich 1999 durch Fusion aus sieben Gemeinden und unter Auflösung des Amtes freiwillig gebildet. |
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Warum gibt es unser Angebot? Die Gemeinde Süderholz ist seit ihrer Gründung in der
Lage, durch ausgeglichene
Haushalte mit Förderung von Initiativen der Bürger und Vereine und
erheblichen Investitionen das Gemeinwesen voranzubringen. Die Gemeinde ist nicht
nur eine Verwaltungseinheit, sondern Motor der regionalen Entwicklung. |
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Welches Angebot haben wir gemacht? Bei unserer Gründungsfusion wurden wir mit einer Sonderbedarfszuweisung von
3.000.000 DM ausgestattet. Das entspricht 219.200 € je fusionierter Gemeinde.
Die Aufstockung auf den gleichen Förderbetrag aus unserer Rücklage bieten wir den Gemeinden an, die sich mit
uns zusammenschließen, damit sie kurzfristig die gleiche Entwicklungschance haben
wie unsere heutigen Gemeindeteile. Die Übernahme etwaiger Fehlbeträge ist
selbstverständlich. Es ergibt sich aus der Aufstellungspflicht eines einzigen
Haushaltes für eine Gemeinde. Je nach Höhe eines Fehlbetrages einer sich
anschließenden Gemeinde muss allerdings über den sofort einzusetzenden
Förderbetrag verhandelt werden. Die Entscheidung zu den Bedingungen einer Fusion
bleibt uneingeschränkt in der Hoheit der Gemeindevertretungen oder kann sogar
durch Bürgerentscheid getroffen werden. |
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Welche Vorteile ergeben sich für die Bürger? Süderholz hat seit mehreren Jahren konstante Steuern und Abgaben. Bei Straßenausbaubeiträgen beschränken wir uns auf Minimalsätze (max. 10 - 30% des Gemeindeanteils). Wir schaffen selbst verwaltete Dorfgemeinschaftszentren in jedem ehemaligen Gemeindegebiet, fördern ehrenamtliche Tätigkeit nicht nur verbal, unterstützen Familien beim Grunderwerb zum Eigenheimbau, fördern durch Planungen die Rahmenbedingungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und sorgen mit attraktiven Orten für eine angenehme Wohnatmosphäre im ländlichen Raum. |
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Gibt es eine realistische Chance, die Kreisgrenze zu überwinden? § 12 Abs. 1 der Kommunalverfassung
M-V regelt, dass bei Änderung der Kreisgrenze die Zustimmung der Kreistage
nötig ist. Dies ist zumindest bei dem abgebenden Kreistag eine hohe Hürde. |
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Welche Erfahrungen haben wir seit unserer Fusion gemacht? Befürchtungen wie "die Identität der Bürger geht verloren", "das ehrenamtliche Engagement geht zurück", "wenn mehrere Kranke zusammenkommen entsteht noch kein Gesunder" haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil, die Identität der Bürger ist zunächst mit dem Wohnort verbunden, gelegentlich hängt man an der Gemeinde. Dass Bürger sich mit dem Amt identifizierten haben wir nicht erfahren. Das ehrenamtliche Engagement hat sich verstärkt. Wir verzeichnen seit der Fusion verstärkt Vereinsgründungen. Die Suche nach Kandidaten für die Gemeindevertretung ist kein Problem. Arbeit in einer Gemeindevertretung macht mehr Spaß, wenn Mittel vorhanden sind, um etwas gestalten zu können. Dass eine Fusion von Gemeinden unter Abschaffung des Amtes zu einer erheblichen Einsparung geführt hat, wird durch die regelmäßig erwirtschafteten Überschüsse belegt. |
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